Trends 2010

Trends 2010

TrendsUnsere Arbeitsabläufe müssen immer schneller und effizienter organisiert werden. Bei der Wahl von Hardware kommt eine einfache, intuitive Bedienung immer stärker in den Vordergrund. Der Verkauf von portablen Rechnern im Jahr 2009 verzeichnete in Deutschland einen enormen Anstieg von 900.000 Stück auf 13,1 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Notebooks gewinnen gegenüber DesktopPCs weiter an Beliebtheit. Für 2010 wird eine Nachfrage nach leichten und schlanken Notebooks mit langer Akkulaufzeit erwartet.

NOTEBOOK-TRENDS

In Netbooks werden zunehmend AtomProzessoren der zweiten Generation mit der Modellbezeichnung "N450"eingesetzt. Grafik und Hauptprozessor befinden sich auf einem Chip, was sowohl Platz auf der Mainboard als auch Strom spart. Notebooks werden leichter, mobiler und dank stromsparender Prozessoren mit höherer Akkulaufzeit ausgestattet, allerdings werden bei der Rechenleistung leichte Abstriche gemacht. Diese liegt aber immer noch weit über der Leistung der AtomProzessoren. Diese Geräteserien sind an der Prozessorbezeichnung SUxxxx oder Ultra Low Voltage zu erkennen. Die Bildschirmdiagonale liegt meist zwischen 12 und 16 Zoll. Windows 7 kommt fast bei allen Notebooks zum Einsatz. Die Versionen variieren zwischen Windows 7 Home Premium und der Windows7StarterVersion. Die neuen Core i7Prozessoren unterscheiden sich gegenüber den "Core 2 Quad" Chips, durch eine überarbeitete Prozessorarchitektur (32 Nanometer). Diese Vierkern-Prozessoren sind kühl und tauglich für Notebooks!

PC-TRENDS

USB 3.0 bis zu 4,8 Gigabit/Sekunde

Die Übertragungsrate des neuen USB 3.0 Standards ist im Vergleich zu USB 2.0 zehnmal so hoch. Die Hersteller rüsten Computer und Festplatten sukzessive mit diesem Anschluss aus. USB 3.0 ist abwärtskompatibel zu USB 2.0 und kann somit auch mit älterer Peripherie genutzt werden, dann allerdings nur in USB 2.0 Geschwindigkeit. Drahtlose HDMI Lösungen sollen 2010 das HDMI-Kabel ergänzen und in einigen Jahren sogar ersetzen. Wireless USB Übertragung schafft bei einer Entfernung von bis zu drei Metern ähnlich hohe Übertragungsraten wie kabelgebundene USB2.0Lösungen. Der Zero Client ist eine Neuigkeit von Fujitsu. Der Nutzer braucht künftig keinen Rechner mehr. Er verwendet den Zero Client wie einen AllinOnePC, jedoch ohne Festplatte, Betriebssystem oder leistungsstarken Prozessor. Das System holt sich Daten, Speicher, Leistung und Programme über das Internet. Dem Display reichen also nur Strom und Internetzugang. So könnten Firmen künftig kostengünstige Arbeitsplätze einrichten.

Core i3, i5, i7


Die neuen Core i7Prozessoren für Notebooks unterscheiden sich gegenüber den "Core 2 Quad" Chips durch eine überarbeitete 32 Nanometer Prozessorarchitektur. Die einzelnen Kerne können auf den kompletten Cache zugreifen und es ist möglich, sogar Kerne ganz abzuschalten. So wird die Hitzeentwicklung vermindert und Energie wird eingespart. Die Grafikkarte wird überflüssig, denn ein leistungsfähiger Grafikchip befindet sich bereits im Prozessor. Neue Allround- und MultimediaNotebooks der Mittelklasse verfügen über Core i3 und i5 Prozessoren. Auch hochauflösende Bluray-Filme laufen damit perfekt.

3D-Monitore


Die 3DTechnik ist sowohl für Filme als auch für Spiele geeignet. Längst haben Hersteller 3Dfähige Bildschirme und die dazugehörigen Brillen vorgestellt. Wann sich die Technik komplett durchsetzt, ist ungewiss. Sicher scheint nur, dass ein echtes 3DErlebnis derzeit nicht auf die Polarisationsbrille verzichten kann. Alle führenden Hersteller wie Panasonic, Samsung, Acer und Sony sind auf diesem Gebiet im Vormarsch.

Konvergenz


Konvergenz spielt bei den neuen Notebooks eine wichtige Rolle. Notebooks werden zunehmend als Quelle für hochauflösende Filme eingesetzt. Damit könnte Bluray seinen Durchbruch auf diesem Gebiet doch noch schaffen. Entsprechende Anschlüsse übertragen die Filme auf einen großen Flachbildfernseher. In Notebooks werden zunehmend Bluray-Laufwerke mit Brennerfunktionalität verbaut. Da sich HD-Camcorder einer großen Beliebtheit erfreuen, kann man bspw. auch ohne eine externe Festplatte selbst gedrehte HD-Filme brennen.


Touchscreens

Über "Touch" wird immer häufiger im Zusammenhang mit Handys oder Computern gesprochen. Viele Hersteller zeigen neue AllinOnePCs und Monitore, welche Berührungen mit einem Stift, Finger oder sogar mehreren Fingern erkennen. Touchscreens haben sich schon im Wohnzimmer, in der Küche oder auf Displays in öffentlichen Bereichen sehr gut durchgesetzt. Jetzt sind Büros und Arbeitszimmer an der Reihe, um die konventionelle Tastatur zu ersetzen. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Touchscreen Technologie bei den Notebooks erst dann durchsetzen wird, wenn sich daraus ein klarer Nutzen für den Anwender ergibt. Anders als beim Handy ist dieser für Notebooks bisher noch nicht zu erkennen.

Was bieten die Hersteller


Fujitsu Technology Solutions will im BusinessSegment den herkömmlichen VGA oder DVI-Display Anschluss durch einen Displayport ersetzen. Dieser kann digitale Video und Audiosignale an hierfür vorbereitete externe Displays übertragen. Dank der neuen intergierten Funktion können Nutzer ihre Handys, PDAs oder MP3Player auch im ausgeschalteten Zustand des Notebooks an der USB-Schnittstelle aufladen.
Displays kommen im 16:9 "HDReady" Format auf den Markt. LED-Backlight wird bei Notebook-Displays immer beliebter. Eine neu entwickelte Software Toshiba LifeSpace bietet zwei benutzerfreundliche Applikationen, die das Durchsuchen und Ordnen von Dateien und Projekten wesentlich vereinfachen.


Das Bulletin Board stellt eine personalisierte, projektbezogene virtuelle Pinnwand dar und RealTime bietet eine visuelle Zeitspule, die die Dateisuche beschleunigt. Weiter werden häufiger MultiTouch
Pads mit Gestensteuerung, die das Scrollen, Zoomen oder Verkleinern wesentlich erleichtern, eingeführt.

Hewlett Packard sieht den Haupttrend in der Verschmelzung von privater und beruflicher IT-Nutzung. Die Notebooks werden immer dünner sowie leichter und sollen viele Multimedia Funktionen übernehmen. Sie sollen für eine durchgehende Sicherheit bei einer erweiterten Konnektivität sorgen. HP wünscht sich, dass sich in einem HP Notebook Leistung und günstiger Preis vereint.

Samsung will in der Zukunft auf Produktqualität hinsichtlich niedrigster Ausfallraten und optimaler Servicequalität achten. Samsung erhielt bereits von unabhängigen Instituten Bestnoten, wie erst kürzlich vom Deutschen Institut für ServiceQualität.
"All day Computing" ist für Acer das Stichwort. Durch den Einsatz von Intel Core 2 Duo UltraLow Voltage Prozessoren (besonders energiesparende Komponente) oder Displays mit LED-Backlight, sind alle Modelle ENERGYSTAR konform. Einige Serien besitzen darüber hinaus eine EPEAT-Zertifizierung (Electronic Product Environmental Assessment Tool).

Betriebssystem: Windows 7

Windows 7 ist das optimale Betriebssystem sowohl für Notebook als auch für Netbook. Es kommt zukünftig bei allen Mini und MaxiNotebooks zum Einsatz. Die Netbooks der meisten Hersteller werden mit Windows 7 Home Premium und andere mit der Windows7StarterVersion mit reduziertem Funktionsumfang ausgestattet.


Fazit


Auch im Jahre 2010 sollen die Preise sinken und das Ausstattungsniveau steigen. Die schnelleren RAM-Bausteine vom Typ DDR3 werden sich ebenso durchsetzen wie die neuen IntelChips Core i5 und i3. SSD Festplatten werden verstärkt in Notebooks eingebaut, da sie unempfindlich gegen Stöße sind. Allerdings sind sie derzeit noch relativ teuer. Die Produktplattformen werden sich weiterentwickeln, neue Prozessortechnologien werden kommen und den Trend nach leistungsstarken und stromsparenden Geräten fortsetzen. An Bedeutung gewinnt im Jahre 2010 der Aspekt der Energieeffizienz und damit die Erfüllung der neuesten GreenIT Standards.

Aktualisiert (Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 11:46 Uhr)

 
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